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Mysteriös: Koh Tao, die Todesinsel?

Feine Sandstrände, türkis-blauses Wasser, Kokospalmen und das endlose Meer vor der Nase: Die Insel Ko Tao gehört sicher zu einen der schönsten flecken der Erde. Beliebt bei Tauchern und Touristen, die einen Ausstieg aus dem Alltag und das Abenteuer suchen. Doch legt sich ein dunkles Geheimnis wie ein Schleier über die paradiesische Insel. Nicht nur zahlreiche Touristen und Backpacker scheinen Urlaub auf dieser Insel zu machen, sondern auch der Tod höchstpersönlich, denn in den letzten Jahren sind zahlreiche Touristen auf seltsamste Weise ums Leben gekommen.

„Koh Tao: schon wieder“

Inzwischen hat der Inselfluch in den letzten drei Jahren mindestens 8 Menschen auf dem Gewissen. Das ist zumindest die von lokalen Behörden bestätigte Zahl, denn stolz ist man auf den neu erlangten Ruhm nicht. Am liebsten würde man das gesamte Thema Todschweigen und jede Berichterstattung im Keim ersticken. So drohte man bereits dem Inselmagazin mit Gerichtsprozessen, weil diese Koh Tao online breit als „Todesinsel“ betitelte und somit dem internationalen Ruf als Trauminsel für Taucher schädigen würde. So blieben nach der medialen Berichterstattung zahlreiche Touristen fern. Irgendwie verständlich, denn welcher Urlauber möchte schon auf der Insel des Todes verweilen und seinen ewigen Frieden finden?

Was ist da eigentlich los?

Die mysteriösen Umstände, unter denen mehrere Touristen verstarben lassen bis heute Fragen offen. Zuletzt machte der Fall der 30-jahrigen Belgierin Elise D. auf sich aufmerksam. Diese soll sich unter seltsamen Umständen nachts im Wald erhängt haben. Was die Sache so widersprüchlich macht ist die Tatsache, dass es weder einen Abschiedsbrief oder beweise für den Selbstmord gab, jedoch einige verwackelte Kamerabilder und ein Flugticket nach Hause. Und wer bucht schon einen Rückflug, wenn er vorhat diesen niemals anzutreten? Zudem habe sich Elise unter falschem Namen in ein Resort auf Ko Tau (Koh Tao) eingebucht. Freunde und Verwandte gehen davon aus, dass Elise sich vor jemanden verstecken wollte, der ihr auf den Fersen gewesen sei.

Jegliche Ermittlungen der Polizei verliefen sich sprichwörtlich im Sande. Gerüchte, dass die sterblichen Überreste der Belgierin von einem Reptil verspeist wurden, nicht bestätigt – alles deute auf Selbstmord hin. Tatsächlich gab es einige Jahre einen ähnlichen Fall, der gleichmaßen fragwürdig war. Ein 28-Jähriger Franzose soll sich ebenfalls des Nachts auf der Insel erhängt haben. Auch hier hat es sich laut lokalen Ermittlungen um Selbstmord gehandelt. Alles ganz schlüssig, wäre da nicht ein kleines Detail: Die Hände des 28-Jährigen waren auf den Rücken gebunden, sodass es fast unmöglich gewesen sein muss, sich auf diese Art selbst das Leben zu nehmen.

Zudem gesellen sich noch die seltsamen Todesumstände einer 23-jährigen Engländerin (Tod durch Herzversagen im eigenen Hotelzimmer), eines 25-jährigen Briten (Tod durch Ertrinken – nachts), eines britischen Pärchens (er 25, Sie 24, beide ermordet am Strand gefunden), des Engländers Luke M. (26), der im Pool einer Bar gefunden wurde sowie der 24-jährigen Russin Valentina, welche im Februar 2017 spurlos verschwand.

Organisiertes Verbrechen oder Fluch

Die zweifelhafte Berichterstattung und Aufklärungsarbeiten der lokalen Behörden und Polizisten lässt nicht nur Angehörige fragend und verwundert zurück. Spuren wurden nicht verfolgt oder wirkten gar verwischt. Beweise wurden einfach außer Acht gelassen oder Autopsieergebnisse passten nicht zu den Todesursachen. Es scheint fast, als gäbe man sich Mühe alles Negative zu verwischen, um das Image als Urlaubsparadies auf Kosten der Angehörigen aufrechtzuerhalten. Kritiker werfen den Behörden das Verschleiern der Wahrheit vor. Man spricht von einer „unprofessionellen und nicht nachvollziehbaren Ermittlungsrealität“. Ein Makel als Todesinsel ist an der sonst weißen Weste der schildkrötenförmigen Insel ist nicht gewünscht, jede Spur auf organisiertes Verbrechen oder gar einen Fluch müsse man umgehend verschwinden lassen.

Bereits kurzes googeln zeigt, dass die bestätigte Zahl von 8 Todesfällen nur die Spitze eines enorm großen Eisbergs ist, da es sich hierbei lediglich um populär gewordene Fälle handelt. Einheimischen oder ‘kleinere’ Todesfälle, die nicht die mediale Aufmerksamkeit erhielten, werden verschwiegen und verschwinden in der Tiefe der thailändischen Akten.

Angehörige und Freunde der Todesopfer warnen bereits vor dem Thailandbesuch. Das Land ist ohnehin nicht gerade für seine niedrige Kriminalitätsrate bekannt. Organisiertes Verbrechen in allen Ecken des Landes heißt es. Jedoch machen sich auf der Insel und drum herum zunehmend die Gerüchte eines Fluchs breit. Viele Todesursachen sind einfach zu umstritten und erinnern an schlecht geschiftete Szenen aus einschlägigen Horrorfilmen. Auch die Tatsache, dass die knapp 20.000 Einwohner der Thailändischen Paradies-Insel die Vorgänge (wortwörtlich) zu Tode schweigen, macht die ganze Sache nicht weniger mysteriös.

Nicht nur Freunde und Angehörige drängen auf ein baldiges Aufklären des Sachverhalts. Vermehrt macht sich auch online das Rätselraten um die Ursachen der seltsamen Tode breit. Ob Fluch oder vielleicht doch organisiertes Verbrechen wird man wohl erst erfahren, wenn die Mauer des Schweigens auf der sonst wunderschönen tzhailändischen Insel durchbrochen werden kann.

Quellen:

Bild Strand von de:Benutzer:Koki – German Wikipedia

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Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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