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Städte die man gesehen haben muss

Florian Kochmann von http://www.reisedichzusammen.at hat uns heute mal aufgeschrieben welche Städte ihr unbedingt gesehen haben solltet. Also packt euren Koffer und startet ins nächste Abenteuer. 

Riga, Lettland

Das Baltikum, ehemalige Sowjetunion, wirkt auf den ersten Blick nicht gerade wie ein Urlaubsparadies. Wer für seinen Sommerurlaub eine Städtereise plant, schielt eher auf die Weltmetropolen wie London, Paris oder Barcelona – wenn es denn überhaupt in Europa bleibt. Der Osten des Kontinents bleibt oft meist gänzlich ungeachtet. Vielleicht sind es Vorurteile, eventuell auch die eigenen Vorstellungen von einem Urlaub: Schön muss es sein, idyllisch, romantisch. Was für die Kinder, Geschichte und Kultur, und ja das Wetter sollte doch auch etwas hergeben.

Dann also vielleicht doch mal ins Baltikum und die Drillinge Tallinn, Riga und Vilnius besuchen? Denn wer einmal in die Hauptstadt Lettlands gefahren ist wird euch bestätigen: Idyllisch, romantisch, warm und bezaubernd.

Unsere Empfehlung wäre, alle drei Städte in einem Rutsch zu besuchen. Der klare Favorit ist aber Riga. Es vereint die Stärken Tallinns und Vilnius in sich und wirkt wie eine Reinkarnation geschichtlichen Mittelalters: Die kleinen Gassen in der Altstadt, das nordische Flair, der verruchte Ostblock am Rand. Die kleine Großstadt hat leckere Restaurants, freundliche Menschen, wahnsinnig leckeres Essen und einen Charme wie Nürnbergs Altstadt. Besonders an Riga ist, dass es viele kleine Geheimnisse birgt, die man gänzlich neu entdecken muss, denn die Literatur ist im Vergleich zu den Geheimnissen Londons spärlich.

Riga lädt ein zu einem Abenteuer und besticht nicht nur durch mittelalterlichen Charme, sondern auch durch seine faszinierende Geschichte irgendwo zwischen russischer Annexion und europäischer Zugehörigkeit.

 Stockholm, Schweden

Stockholm ist eine Stadt, die dermaßen im Schatten europäischer Hauptstädte steht dass es beinahe traurig. Dieser Stellung absolut unwürdig erweist es sich bereits bei den ersten Metern durch die Altstadt als Traum eines jeden Citytrips. Die Altstadt, Gamla Stan, liegt auf einer kleinen Insel der Stadt und ist Romantik gegossen in Mauerwerk.

Hinzu kommen wundervolle Gärten und Parks, faszinierend freundliche Menschen und das nordische Gemüt. Viele Museen sind frei, der immer noch gelebte königliche Charme zieht durch jede Gasse. Es ist wahrlich ein urlaubstechnisches Volksfest ein paar Tage in Stockholm zu verbringen.

Wir raten jedem, kaum öffentliche Verkehrsmittel zu verwenden und mit Rucksack und guten Schuhen bepackt die Stadt zu erkunden. Man kann sich auf die Suche nach den hunderten kleinen Statuen machen, oder einfach nur die Beine über den Rand am Hafen halten und Schiffe beobachten.

Stockholm ist der europäische Gegenpol zu Weltstädten wie Paris oder London: Gemütlicher, ruhiger, entspannter. Wer durch Stockholm rast sieht alles, verpasst aber den Charakter.

Einmal schwedische Luft atmen in Stockholm gehört für uns zu den absoluten Lieblingsmomenten auf unseren Reisen.

Savannah, Vereinigte Staaten

Wer an die Ostküste der USA denkt, denkt wahrscheinlich an das Herz Amerikas: Boston, New York, Washington oder Miami. Kaum eine Küstenregion weist so viele Highlights und Must-Sees auf einmal auf wie die Ostküste der Vereinigten Staaten.
Doch wer nur von Metropole zu Metropole hetzt verpasst viele kleine, charmante Örtchen. Neben Plymouth, das man aufgrund seines lebenden Mayflower-Museums auf jeden Fall gesehen haben sollte, ist besonders Savannah ein Ort voller Zauber.

Bereits auf dem Weg zum Hotel werdet ihr auf eine Zeitreise durch die Kolonialzeit geschickt. Viele Gebäude sind noch erhalten, ein kostenloser Wanderpfad durch die City bringt euch von geschichtsträchtigen Gebäuden zu interessanten Persönlichkeiten, verewigt in niemals alternden Beton.

Die erst knapp 300 Jahre alte Stadt ist besonders bekannt für sein „Spanish Moss“ auf den knorrigen Eichen. Das von den Franzosen „Spanischer Bart“ genannte Pflänzchen, das überall von den Bäumen hängt, gibt dem Stadtbild einen ganz besonderen Charakter und lässt Savannah aus all den Riesenstädten heraus scheinen.

Wer also einmal an der Ostküste sein sollte, sollte nicht auf Savannah vergessen und hier mindestens ein paar Tage einplanen – es lohnt sich!

Ohrid, Mazedonien

Wieder zurück in den Osten Europas. Mazedonien ist ein Land, das wenige auf dem Schirm haben für einen schönen Sommerurlaub. Doch der Tourismus in Mazedonien legt Jahr für Jahr zu und bietet neben einigen spannenden Sehenswürdigkeiten besonders viel für Naturfreunde.

Empfehlenswert ist hier besonders die Seestadt Ohrid. Einst nur eine kleine Fischersiedlung machte sie Alexander der Große und später die Römer zu einer wichtigen Handelsstadt. Heute ist Ohrid besonders durch seine wundervolle Landschaft und den mazedonisch-römischen Charme bekannt.

Wir werden hier weniger durch eine Anhäufung von Sehenswürdigkeiten begeistert – wenngleich es diese natürlich gibt – sondern Ohrid ist das Zentrum von Sport und Natur. Wandern, Radfahren, Schwimmen, Segeln, Gleitschirmfliegen, Tauchen. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Entweder man lässt die Seele am See baumeln, genießt die Sonne und den nicht vorhandenen Menschenandrang, oder man mietet sich für ein paar Euronen ein Auto und fährt zum Wandern und Radfahren in die nahen Berge. Mazedoniens Natur ist beeindruckend schön und sehr unberührt.

Wer noch ein wenig mehr Zeit hat kann in die Hauptstadt Skopje fahren und die wachsende Metropole besuchen.
Mazedonien strahlt zwar nicht gerade am Tourismushimmel – noch nicht – aber ist ein absoluter Geheimtipp für Naturfreunde!

San Gimignano

Zu guter Letzt reisen wir nach Italien. Das Land der Römer, dessen Geschichte und Kultur allgegenwärtig ist, biete neben den Fixpunkten wie Rom oder Mailand auch noch kleine Perlen, die mittlerweile immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

San Gimignano ist dabei das Highlight der vielen kleinen Städte in der Toskana nahe Florenz. Bekannt wurde die Stadt unter vielen durch das Videospiel „Assassin’s Creed“, die in einem seiner Teile San Gimignano eine Nebenrolle verleiht.

Doch auch abseits der virtuellen Welt ist San Gimignano wie eine Zeitreise. Die hohen Türme, die engen Gassen, der typisch toskanische Baustil. Viele kleine Cafés und Restaurants reihen sich an unvergleichliche Eisdielen. San Gimignano mag keine Riesenstadt sein, in der man wochenlang aushalten kann. Dennoch bietet sie für ein bis zwei sonnige Nachmittage ein wundervolles Plätzchen zum Seele baumeln lassen. Einen Café schlafen, ein Eis essen, braun werden und die kleinen Wege durch die Häuserschluchten spazieren.

Italien geht halt immer. Doch besonders die Toskana ist wie ein eigenes Land inmitten unserer Nachbarn und spielt mit seinen Lieblichkeit sehr geschickt. Vereint wird alles in der wundervollen Kleinstadt San Gimignano – unser leider nicht mehr so geheime Tipp für Italien.

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