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Was uns zusammen hält

Da findet man sich nach 4 Jahren Singleleben plötzlich in einer Beziehung wieder. Ja, wir sind recht schnell zusammen gezogen und leben jeden Tag in unserem kleinen Chaos. Was am Anfang alles ungewohnt schien wurde nach und nach zu den Dingen die uns jeden Tag zusammen schweißen. Doch was sind die Dinge die Paare auf Dauer zusammen halten?

Kuschelzeit

Es ist eigentlich ganz einfach – zusammen sein macht glücklich.  Eine Studie zeigt, dass romantische Zweisamkeit für die Beziehung sehr wichtig ist. Knapp die Hälfte der in einer Partnerschaft lebenden Befragten gibt an, mindestens fünf Abende pro Woche mit dem Partner zu verbringen und sie sind glücklicher als jene, die sich seltener sehen. Der Grund liegt in der Neurobiologie: Während romantischer Momente mit dem Partner werden „Kuschel-Hormone“ ausgeschüttet: Oxytocin und Vasopressin. Diese Hormone steuern die Gefühle dem Partner gegenüber. Je mehr Rezeptoren für diese Hormone im Gehirn existieren, umso bindungsfähiger und treuer ist eine Person.

Häufig geht im Alltag Zeit zu zweit unter. Da ist der Job, die Kinder und der Haushalt. Auch ich ertappe mich dabei das ich lieber oft die Küche schnell putze als mich zu meinem freund aufs Sofa zu setzen. Gut das er dann immer meine Hand nimmt und mich daran erinnert das es wirklich wichtigeres gibt als eine glänzende Spüle.

Gemeinsam Lästern

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig böse und wir sitzen auch nicht den ganzen Abend auf dem Sofa und ziehen über unsere Mitmenschen her, aber dennoch verbinden uns gemeinsame „Feinde“. Das kann der nervige Nachbar sein oder der schlecht gekleidete Mensch vor uns an der Kasse.  Lästerei entscheidet nicht nur, zu wem man gehört, sondern auch, wer man ist, bzw. sein möchte. Mit Klatsch und Tratsch werden eigene Werte bestätigt und verfestigt. Lästern stärkt die Zugehörigkeit zu einer Person oder Gruppe. Entgegen des gängigen Glaubens, dass positive Gespräche über Dritte den Charakter und damit die Beziehung stärken, schweißt es Menschen stärker zusammen, wenn sie negativ über andere sprechen. Übertreiben sollte man es dabei dennoch nicht.

Die Vergangenheit

Die gemeinsame Vergangenheit ist etwas, was für immer bleibt und uns für immer mit diesem einen Menschen verbindet, denn sie ist ohne unseren Partner oder unsere Partnerin so nicht möglich. Oft kamen in dieser Vergangenheit auch kleinere oder größere Krisen vor die man zusammen gemeistert hat. Und ohne diese Rückschläge die man schon einstecken musste würden wir das jetzt vielleicht gar nicht so schätzen wissen. Oft es genau der Mist den man schon überstehen musste der einen im jetzt schon stärkt. Wir haben schon mehr als einmal gedacht: „Ach, da mussten wir schon was ganz anderes durch machen!“

Dazu kommen natürlich auch die Sachen zum schmunzeln aus der Vergangenheit. Wer sonst außer unser Partner oder unsere Partnerin hat Freude daran, zum hundertsten Mal die gleiche „lustige“ Geschichte zu hören. Gegenseitig erfreuen wir uns damit und weil sie nicht nur lustig, sondern auch mit Emotionen gewürzt sind. Über so mache Erlebnisse müssen wir auch nach Jahren noch lachen – oder wenigstens lächeln.

Die Zukunft

Oft ist es ja gerade der Verlust der gemeinsamen Zukunft, der eine Trennung so schwer macht. Wir verlieren eben bei einer Trennung nicht nur den Partner, sondern auch unsere bis dahin gemeinsam ausgemalte Zukunft. Wenn wir uns eine Zukunft ohne unseren Partner oder unsere Partnerin nicht vorstellen können, ist das ein Zeichen, dass wir sehr stark miteinander verbunden sind.

Gemeinsame Träume und Projekte verbinden. Zusammen sitzen, die gleiche Vorstellung von der Zukunft zu haben, den Traum gemeinsam alt zu werden. Auch kleinere Träume wie ein Urlaub auf den wir Hinsparen oder das , zum Beispiel gemeinsame Bloggen, sind Dinge die uns zusammenschweißen.

Ganz egal was die Dinge sind die uns verbinden, wichtig ist das es sie gibt. Jedes Paar hat seine eigenen Erinnerungen, Rückschläge und Glücksmomente. Die kleinen Geheimnisse die uns schmunzeln lassen und die großen Träume auf die wir hin arbeiten. Am wichtigsten ist aber das wir uns lieben und der Rest kommt von alleine.

 

 

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Christine Sonnleitner

Lifestyle Bloggerin

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