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GODUS: Tagebuch – Der Ausbau einer Zivilisation – #003

Nachdem ich den herben Schlag ins Gesicht verdaut hatte und einige Stunden (oder Minuten) dahin zogen, entschloss ich mich das Spiel wieder aufzunehmen – und ich hatte mir ein neues Ziel gesetzt: Den SCHNELLEN Ausbau meiner Zivilisation! Doch um das zu erreichen musste ich mich in Geduld üben, denn mit SCHNELL meinte ich ohne Umwege, was immernoch recht langsam war! 003

Der Ausbau einer Zivilisation

20141105_145505000_iOSFormen, Sammeln, Bauen – und das ständig wiederholend. Der Alltag eines Gottes klang spektakulärer als es ist. Aber all die Mühe scheint sich jetzt auszuzahlen: ich habe soeben eine neue Karte erhalten! Gespannt klicke ich auf das Fragezeichen und es ist: Regen der Reinheit – WOW, das kling doch spektakulär! Ohne das ’nervige‘ Info-Fenster zu lesen direkt drauf los regnen lassen! Doch der anfängliche Mega-Zauber brachte erneut Ernüchterung: eine kleine Regenwolke bildet sich unter meinen Finger und es regnet auf den Boden. Nun es ist für die Bewohner sicherlich ein Wunder aber ich als GOTT fühle mich nicht sonderlich mächtig meinen Finger auf den Bildschirm haltend. Wobei es bei genauerer Überlegung dem Göttlichen Handeln am nächsten kommt – Den Finger über das Land halten und los der Regen! Nun okay – nicht die erste enttäuschende Karte – ich hatte Davor auch schon die Holzhütten erforscht und weiß nach wie vor nicht wie ich diese baue! Ich muss mich auf den Ausbau fokusieren!

20141105_103105000_iOSNach einigen Stunden langweiligen Glauben-Sammelns ist es auch endlich soweit – Ich kann endlich weitere Siedlungen ausbauen – also suche ich mir ein paar nette Plätze und platziere Siedlungen und Häuser, welche ich wieder zur Siedlung ausbaue. Schnell Merke ich, das der Großteil meines Glaubens für das Zurecht formen meiner Landschaft drauf geht nicht etwa für das bauen der Siedlungen. Erschrocken sehe ich auf den Preis der Karte und stelle fest das dieser wie aus dem Nichts um 1000 gestiegen ist – ich habe nach wie vor keine Erklärung dafür – und es ist ja nicht so als ob ich eine Option hätte oder reklamieren könnte. Also nehme ich – Mann wie ich bin – die Änderung des Preises widerwillig hin.

20141105_120008000_iOSMit dem Ausbau meiner Zivilisation flatterte auch die ein oder andere Karte ins Haus, wie z. B. Kräftigeres Formen (man kann nun 3 Geländeschichten greifen statt einer – was das verformen teilweise noch anstrengender macht) – jedoch unter anderem auch den ersten, für mich wirklich kräftigen Zauber: den Finger Gottes!

Was mit einem derartigen Namen daher kommt kann nur mächtig sein – und dieses mal sollte ich recht behalten. Diese Macht stellte sich auch als solche heraus, so ist es erstmals möglich seinen Bürgern nicht nur Gutes zu tun, sondern auch Leid hinzu zu fügen. So kann man in etwa das Haus einreisen, Bäume in Brand setzen oder gar einen Bürger töten – jedoch wirken sich all diese Taten auch negativ auf die Zufriedenheit der Anhänger aus.

20141105_152153000_iOSDieser „Zauber“ kam mir gerade gelegen: Viel zu lange schon stören mich die Zelte die ursprünglich das zuhause meines Volkes darstellte. Also ergriff ich die Macht und riss diese kurzerhand ein und steckte aus Versuchszwecken zwei Bäume in Brand – da ich das natürlich zuerst tat, rannten meine tapferen Bürger mit Eimern aus ihren Häusern um den Brand zu löschen, nur um dann festzustellen, dass das eigene Haus nun nicht mehr da ist. Alles was übrig blieb ist ein Felsbrocken. Diesen kann man wiederum in Glauben umwandeln indem man ihn abträgt.

Leider merke ich erst jetzt, welche Auswirkung mein Handeln auf die Zufriedenheit des Volkes hat. Ich habe nun zwei Obdachlose Bürger welche stetig Unzufriedenheit produzieren. Kurz überlegt baue ich zwei neue Behausungen in der Hoffnung das meine beiden Bürger diese beziehen. Doch der Plan ging nicht ganz auf, so dass mir nur noch eine Lösung übrig blieb: ich musste einen der Obdachlosen töten. Also nahm ich meinen „Finger Gottes“ und wendete diesen auf den Bürger an. Hier hab ich gemerkt wie nah leben von Tod bei Godus gelegen ist – der Job eines Gottes ist eben kein leichter. Ich redete mir ein das mein dahingeschiedener Bürger an einen besseren Ort sei, legte eine Gedenkminute ein und ließ das Leben weitergehen.

 

+++ Fortsetzung folgt +++


UPDATE:

Nach vorangegangenen Tragödien und Missetaten sowie der steigenden Inflation und der dazu gehörigen Frustration löschte ich kurzerhand Godus von meinem Smartphone um etwas Speicher für neues frei zu geben. Nach einigen Tagen stellte ich jedoch fest, dass ich dieses Spiel vermisste! Das Blogging-Projekt ist zwar auf unbestimmte Zeit verschoben, jedoch nicht vergessen und wird in den Kommenden Tagen seinen 4. Teil bekommen.


 

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Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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