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To the Moon (iOS): Ich hab’ da was im Auge!

Schon lange liebäugle ich mit einem kleinen, sanft anmutendem Spiel Namens “To the Moon“. Die Bewertungen sind alle durchweg positiv, Apple hatte es gar vor kurzem in seinen Empfehlungen angeteasert. Da ich von Natur aus jedoch manchmal recht geizig bin, konnte ich mich bisher nicht dazu überwinden auf den “Kaufen”-Knopf zu drücken. Eines Morgens jedoch liege ich mit Erkältung auf der Couch und die Langeweile frisst mich auf. Also entschließe ich mich, die knapp 5€ (Apple App-Store) zu investieren, in der Hoffnung mir ein paar nette, unterhaltsame Stunden zu bescheren.

Ich hatte nach dem Lesen der Kommentare und Bewertungen zwar recht hohe Erwartungen an das Spiel, war jedoch erst mal skeptisch. Viele Käufer hoben den einzigartigen Soundtrack hervor, welcher To the Moon’s Stimmung besonders einfangen und vertiefen soll. Und tatsächlich: das Spiel startet und schon in den ersten Minuten spürt man die Liebe zur Musik, die das Herzstück des kleinen Spiels darstellt. In der Tat ist To the Moon weniger ein Spiel als eine interaktive Geschichte. Ihr spielt das Doktoren-Team, Dr. Rosalena und Dr. Watts, die den sterbenden Patienten Johnny den letzten Wunsch erfüllen sollen: eine Reise zum Mond. Natürlich nicht physisch, sondern in dessen Phantasie.

So sollen die beiden Ärzte in das Unterbewusstsein reisen und ihm die Erinnerung einpflanzen. Um das zu tun, müssen die beiden Doktoren den passenden Ansatzpunkt in Johnny’s Vergangenheit finden um dort anzuknüpfen und die Erinnerung auszulösen.  Doch schon nach einigen Minuten wird klar, in dem Gedächtnis des Patienten steckt mehr als vermutet und so müssen die Ärzte immer tiefer in das Leben des sterbenden eintauchen. Leider lässt sich hier auch schon nicht viel mehr sagen, ohne zu Spoilern, doch so viel sei verraten: es geht um Liebe, Familie und Leuchttürme. Hier und da drückt die Schwere der Geschichte, gefüllt mit Trauer und Herzschmerz sogar schon fast ein Tränchen aus dem einen oder anderen Auge. Wir haben euch hier den iOS-Trailer angehängt:

Die Reise durch das Unterbewusstsein und die Erinnerungen des Mannes werden hierbei eindrucksvoll musikalisch untermalt. Von Klavierstücken bis hin zu düsteren Synth-Lines ist dem Gehör einiges geboten. Hier wurde der kanadische Komponist Kan Gao mit ins Boot geholt um die niedlichen Pixelgrafiken, die an vergangene SNES-Zeiten erinnern passend musikalisch zu unterstützen. Dieser einzigartige Soundtrack wurde von Kritikern und Spielern gleichermaßen gefeiert.

To The Moon ist kleines Meisterwerk, dass Mobile-Games wieder gut aussehen lässt. Die PC-Umsetzung des Spiels wurde 2016 für die Steam Awards nominiert und von der Presse hochgelobt. Die iOS-Version hat hier noch einige nette Zusatzfeatures spendiert bekommen. So bekommt man zum Beispiel mit der App noch ein paar nette iMessage-Sticker spendiert oder auch eine Musikbox-Funktion, die es den Spielern ermöglicht die einzelnen Stücke des Soundtracks abzuspielen und herunterzuladen.

Alles in allem is To the Moon ein Must-Have für – ja- eigentlich für jeden. Die Spielzeit beträgt in etwa 4 Stunden, was durchaus ein wenig länger sein könnte, das ist aber schon Jammern auf hohem Niveau.  Aktuell (November 2017) ist To the Moon für 3,49€ im deutschen App-Store zu haben und uneingeschränkt zu empfehlen.

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Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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