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Was ist Glück und bin ich glücklich?

Wie oft saß ich in den letzten Monaten und Jahren da und bat nach Glück in der Hoffnung es würde sich etwas für mich ändern. Jedoch war es mir nie wirklich bewusst, das ich bereits glücklicher den je war. Glück zu erkennen ist nicht selbstverständlich und grenzt an eine Gabe. Leider eine, die nicht jeder – mich eingeschlossen – besitzt. Auch ich musste lernen mein Glück nicht nur zu erkennen, sondern auch zu akzeptieren. 

Glück ist nicht gleich Glück

Wenn wir Menschen an Glück denken oder von Glück reden meinen wir meist etwas völlig anderes als das, was es eigentlich ist: GLÜCK. Wir verbinden es mit Gewinnen, Geld und Sachgegenständen oder auch dem Glücksspiel. Doch ist es das, was uns am Ende befriedigt? Es heißt ja nicht umsonst „Geld alleine macht nicht glücklich“.

Unser Verständnis von Glück ist ein völlig falsches. Zudem ändert es sich noch je nach Mentalität, Herkunft, Religion und der eigenen Einstellung zum Leben. Fragt man etwa einen Buddhisten, was für diesen „Glück“ bedeutet, wird man sicher eine völlig andere Antwort erhalten als beim christlichen Nachbarn an der dritten Tür links.  Glück ist etwas individuelles – etwas, das jeder für sich selbst erlangen muss. Eine Formel für das ultimative Glück gibt es nicht.

Sicher bedeutend Glück für dein einen Reichtum und Status. Doch schaut man tief in sich hinein ist es doch etwas weitaus subtileres – bodenständig und ganz simpel: Glück ist der Frieden mit sich selbst. Was das für einen selbst bedeutet muss jeder für sich entscheiden. Wichtig dabei ist, auf seine innere Stimme zu hören und dinge zu hinterfragen: „Brauch ich das wirklich um strahlend in den Tag starten zu können?“. Ist die Antwort ja, sollte man sich dem hingeben, es einfach ‚passieren‘ lassen.

Glück kommt von ganz alleine

Wir neigen ja dazu, alles forcieren zu wollen. Nicht die Kontrolle zu haben heißt die Kontrolle zu verlieren – doch das ist falsch. Glück kann man nicht erzwingen, egal wie sehr wir das wollen. Umso mehr wir versuchen es zu halten, desto schneller wird es uns verlassen. Glück ist kein Gegenstand, den man sich zuhause in die Vitrine stellen kann und ihn raus holt, sobald man ihn braucht. Glück ist flüchtig und so sollte man es auch behandeln. Erwartet man zuviel, wird es einen Enttäuschen. Freut euch einfach das es da ist, genießt die Zeit die ihr habt und ihr werdet belohnt. Glück ist eine Reise und keiner weiß, wie lange sie wirklich dauert, also lehne dich zurück und lass den Fahrer machen.

Glück sind die kleinen Dinge

Glück ist groß, bunt und verrückt – doch das wahre Glück ist vor allem eins: es sind die kleinen Dinge, die uns wirklich glücklich machen. Es ist das erste lächeln des Tages. Die ersten Morgenstrahlen im Gesicht an einem warmen Frühlingsmorgen oder vielleicht auch nur der Kaffeeduft aus der Küche, der uns weckt. Es ist das Lachen unserer Kinder oder das Schnurren der Katze, wenn diese zufrieden auf dem Schoß liegt und einfach das Leben Leben sein lässt. Glück ist das Genießen des eigenen Daseins, die Erkenntnis, das alles jetzt genau so richtig ist und es einen zutiefst befriedigt.

Bei all dem großen Tamtam dass das Leben uns bietet, vergessen wir oft die Kleinigkeiten, die es erst lebenswert machen. Verschiebt man seinen eigenen Fokus nur um einige wenige Millimeter kann man schon sehen, wie sich das eigene Lebensgefühl verändert. Eine kurze Pause hier und da und Dinge bewusst passieren lassen während der Wind einem um die Nase weht. Das Leben ist hektisch und schnell geworden und wir lassen uns mitreißen. Versucht mal eine Blume im Bankett zu fokussieren, während ihr auf der Autobahn unterwegs seid. In etwa so verhält es sich mit dem Fokussieren auf das Glück. Wie sollen wir das kleine Glück am Wegesrand erkennen, wenn wir im hochglanzpolierten Sportwagen vorbeirasen?

Gemeinsam glücklich

Glück ist auch nichts, das jeder für sich selbst erleben muss und auch nicht sollte. Glück ist zum teilen gemacht. Mit deinen Freunden, deiner Familie, deinem, Partner oder deinen Mitmenschen im Allgemeinen. Schon eine Umarmung kann Wunder wirken, ein offenes Ohr oder ein aufmerksames Kompliment. Glück zu verbreiten braucht es nicht viel und niemand sollte es für sich behalten. Glück ist ansteckend und wächst mit jeder angesteckten Person über sich selbst hinaus. Ganz nach dem Motto „Geht es den anderen gut, geht es mir gut“. Behält man das Glück für sich, wird es schnell vergehen und verliert die Besonderheit. Es zu teilen, andere Menschen glücklich zu machen fungiert wie ein Treibstoff und lässt es wachsen und gedeihen.

Glück lässt sich sähen – und nur wer das tut, wird Glück ernten. 

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Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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