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Oh du stressige….. Vorweihnachtszeit

Ich oute mich heute. Ich bin der absolute Weihnachtsfan. Ich liebe die Vorweihnachtszeit, die Weihnachtsmärkte und die geschmückten Wohnungen. Doch die letzten Jahre fällt mir auf, das dass besinnliche dieser Zeit etwas verloren geht. Es artet von Jahr zu Jahr mehr in Stress aus und ich stelle fest, das ich nicht die einzige bin der es so geht.

Aber wir sind ja auch selber schuld. Statt einmal Fünfe gerade sein zu lassen, drehen wir jetzt erst so richtig auf, vor allem, wenn noch kleine Kinder im Haus sind. Natürlich kann man Plätzchen auch kaufen. Aber wenigstens einmal mit den Kindern zusammen backen, das ist man ihnen ja dann doch schuldig. Der Adventskalender will gefüllt werden. Nikolaus steht vor der Tür, da muss noch eine Kleinigkeit für den Stiefel her. Das Adventsbasteln („Vorschläge der Eltern bitte auf der aushängenden Liste eintragen“), die Weihnachtsfeier in der Kita („Marmorkuchen“), in der Klasse („Nüsse, schon geknackt“).

Dekowahn

Oh ja, ich bin selbst so. Dieses Wochenende wurde die Normale Zimmerdeko gegen Sterne, Schneekugeln und Klimbim getauscht. Aber ich werde meinen Adventskranz dieses Jahr kaufen. Ich bin kein schlechterer Mensch wenn er mal nicht selbst gebunden ist und auch sonst habe ich dieses Jahr nicht ganz so viel aus dem Keller nach oben geschleppt. Einfach das nicht mehr eine ganze Woche für die Umstellung auf Weihnachten in Anspruch nimmt. Die Gewonnene Zeit kann ich gleich für den nächsten Punkt nutzen.

 

Geschenkejagd

Jeder kennt es, jedem von uns graut es davor. Bis kurz vor Weihnachten werden die Geschäfte auf der Suche nach den besten Geschenken gestürmt. Zeit spielt an Weihnachten immer eine große Rolle. Wer den Stress mit den Geschenken vermeiden will, sollte organisiert an die Sache herangehen. Wenn man rechtzeitig anfängt, muss man sich nicht in das hektische Gewusel stürzen. Außerdem bieten Online-Shops die Möglichkeit, bequem und schnell einzukaufen. Zudem sollte man sich nicht von der Geschenksuche stressen lassen. Ich habe dieses Jahr schon im November angefangen und die hälfte meiner Geschenke schon besorgt. Aber wie ich mich kenne werde ich dennoch einen Tag vor Heilig Abend feststellen, das ich jemanden vergessen habe.

 

Weihnachtsfeiern

Und da ist sie auch schon wieder, die Zeit in der man überall gleichzeitig erscheinen muss. Bei der Weihnachtsfeier der Arbeit, der Sportgruppe und der Kinder. Es kommen die Wochenenden in denen man sich schier zerreißen muss. Überall wird von uns erwartet Plätzchen mit zu bringen, für den Adventsbasar zu Bastelen und nebenbei auch noch gut gelaunt ein nettes Gesicht zu machen. Ich habe die letzen Jahre Prioritäten gesetzt und werde nicht mehr auf jeder Feier erscheinen. Außerdem Backe ich nur noch für mich selbst Plätzen und bringe zu den ganzen Veranstaltungen gekaufte mit. Die schrägen blicke der anderen ignoriere ich gekonnt, dafür ich mein Lächeln dann nicht gespielt 😉

 

Weihnachtsfest-Management

Entweder einer macht es oder keiner. So lautet die Devise vieler Familien. Jedes Jahr muss sich immer ein Familienmitglied um die Organisation des Weihnachtsfestes kümmern. Einkaufen, kochen, dekorieren, backen – Stress ist da vorprogrammiert. Aber warum eigentlich? Es spricht überhaupt nichts dagegen, sich die Aufgaben an Weihnachten fair aufzuteilen. Entweder kochen mehrere Familienmitglieder zusammen oder man veranstaltet eine Art Buffet, zu dem jeder Gast etwas beisteuert. Wenn alle zusammen feiern und genüsslich schlemmen wollen, dann können sich auch alle an der Organisation beteiligen. Ich sehe seit Jahre meine Mutter an Weihnachten in der Küche stehen und alles vorzubereiten. Am nächsten Tag ist die Oma dran, die Gans wird zubereitet und den Tag darauf muss man dann noch zum Kuchen essen zur andren Oma. Schon Tag zuvor wird dann eingekauft, gebacken und die Wohnung auf Hochglanz gebracht.  Und dann muss man ja auch noch allen Familien Mitgliedern gerecht werden und alle unter einen Hut bringen. Da wird im Oktober schon der Terminplan gemacht. Vielleicht sollten wir es alle etwas entspannter angehen und weniger auftischen, das dankt uns nach Weihnachten nicht nur die Waage.

 

Mein Fazit zum Schluss: Es gibt viele Faktoren die diese Zeit so stressig machen. Aber ich habe dieses Jahr wirklich rechtzeitig angefangen und nicht mehr bei allem hier gerufen. Ich habe mir fest vorgenommen diese Zeit mit meinen Kindern zu genießen und zur Not einfach mal eine Feier zu schwänzen. Vielleicht habe ich durch die Entzerrung der Vorweihnachtszeit dieses Jahr ein Paar besinnliche Tage in denen ich zur Ruhe kommen kann. Der Sinn von Weihnachten ist ja nicht gestresst an Heilig Abend unter dem Baum zu liegen, sonder entspannte Zeit mit der Familie zu verbringen. Ob mein Plan aufgeht kann ich euch dann am 24. Dezember berichten.

Christine Sonnleitner

Lifestyle Bloggerin

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