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Virtual Reality: Gekommen um zu bleiben?

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Vor kurzem kam PlayStation VR auf den Markt. Das Headset von Sony fügt sich in die Reihen der virtuellen Technologie neben Oculus Rift und HTC Vive ein. Preislich ist das Gerät um einiges günstiger, doch die PlayStation 4 und PlayStation Kamera sind Voraussetzung und es gibt natürlich auch Extras wie bestimmte Controller zu kaufen. Doch eines zeigt dieser neueste VR-Streich – die Technologie wird ständig weiterentwickelt und wird bald so weit sein, wie wir es uns schon lange vorgestellt haben.

Noch ist die virtuelle Realität in der Experimentierphase. Manche Sachen klappen gut, manche noch nicht. Momentan profitiert die Spieleindustrie. Die Spieler wollen immer neue Game-Erfahrungen und so kommt eine neue Plattform, neue Möglichkeiten und neue Technologie gerade richtig, um etwas völlig Innovatives auszuprobieren. Doch bei Spielen soll es nicht bleiben. Auch in Richtung Bildung und Kommunikation sollen VR und AR (augmented reality) bald mehr eingebunden werden.

Zurzeit überwiegt „Unterhaltung“ allerdings noch im virtuellen Raum. Wir haben eine Übersicht zusammengestellt von dem, was momentan in VR im Trend liegt.

Alte Spiele in neuer Form

Auch wenn Spieler neue Erfahrungen wollen, ist dies auch eine Form von Neuerung. Daher sind Klassiker auf neuen Plattformen weiterhin beliebt. Das Spielprinzip ist bekannt, doch der Kontext ist anders und dies kann Innovation genug sein. So gibt es Titel wie Solitaire vom Entwickler Tripp oder Casino VR Poker, bei dem man online gegen andere Spieler setzt. Es dauert bestimmt nicht lange, bis auch andere Casino Spiele wie Roulette oder Blackjack adaptiert werden. Eine andere Art Adaption ist auch das Spiel Elite Dangerous. Die Elite Serie besteht seit 1984 und erhielt mit Elite Dangerous nun ein Upgrade in die moderne Welt. Im Gegensatz zu damals ist man jetzt online mit anderen Spielern in einer großen Welt verbunden, die sich auch mit den Aktionen der Spieler verändern kann. Ein Schritt in die Zukunft mit einem Remake.

Originalspiele für VR Headsets

In der Entwicklung sind natürlich auch Spiele wichtig, die direkt für Headsets erfunden wurden. Eve: Valkyrie ist so ein Spiel. Und wobei man sagen muss, dass das Genre nicht neu ist, so steht doch die Spielerfahrung hier im Mittelpunkt. Es geht um Weltraumschlachten – an sich nichts Neues im Game-Universum. Doch dank der immersiven Technologie ist das einfach zu vergessen. Mit seinen Kopfbewegungen sieht man sich im Cockpit um und da man auch im echten Leben sitzt ist die Illusion eben perfekt. Ein weiteres originales Spiel heißt Chronos. Dies kann man sogar außerhalb der virtuellen Realität spielen, doch bringt ein Headset eine viel intensivere Erfahrung mit sich. Bei Chronos handelt es sich um ein atmosphärisches Fantasy-Adventure, in dem der Held sein Leben der Rettung seiner Heimat widmet.

Neue Erfahrungen

Es gibt zurzeit auch einige Spiele, die eher auf die Umgebung und Immersion Wert legen als vielleicht auf Action oder spannende Story. Eines davon ist ADR1FT, in dem man ein Astronaut ist und im Weltall inmitten der Trümmer seiner Raumstation aufwacht. Man beginnt sich durch die Umgebung treiben zu lassen und herauszufinden, was geschehen ist. Auch im Weltall angesiedelt ist Apollo 11 VR, bei dem man die Mondlandung aus Sicht der Astronauten erleben kann. Eine weitere Erfahrung ist Time Machine VR, in dem man in die Dinosaurier Vergangenheit zurückgeschickt wird, um Forschungen zu betreiben. Auch hier liegt der Fokus darauf den Spieler mit neuen Eindrücken zu beeindrucken und ihn komplett in der Welt aufgehen zu lassen.

Interaktive und immersive Filme

Dieser Zweig von VR steht noch ganz am Anfang. Doch Penrose Studios geben die richtige Richtung an. Mit den ästhetisch ansprechenden, sowie erzählerisch anspruchsvollen Titeln The Rose and I und Alumette sind sie definitiv Vorreiter des Genres.

Wissen und Bildung

Doch wie gesagt, auch Wissens-Programme haben großes Potential effektiv Informationen per VR zu vermitteln. Noch hält sich das Angebot in Grenzen, aber die Programme Organon VR und Star Chart machen zumindest einen Anfang. Organon bring uns den menschlichen Körper und dessen Bestandteile näher – dies in einer besser entwickelten Form wird bestimmt im Medizinstudium oder sogar in normalen Schulen eine Rolle spielen. Star Chart gibt einen schönen Überblick über die Planeten, Sterne und Konstellationen mit vielen interessanten Hintergrundinfos. Noch steckt dieses Genre in den Kinderschuhen, aber man kann sehen, wo die Reise hingehen könnte.

Wir stehen noch ganz am Anfang und noch werden die Grenzen der Technologie getestet. Doch durch mehr und mehr Erfahrung der Entwickler und Feedback der User, wird VR die Richtung vorgegeben. So wird vermutlich in den nächsten Jahren die virtuelle Realität immer mehr in den Mainstream rücken. Doch bis dahin muss noch viel passieren, um die ganze Erfahrung einfacher und relevanter zu machen, auch für Leute die nicht spielen. Doch die neue Technologie ist auf dem besten Weg sich in der Tech-Welt zu etablieren – es braucht nur noch etwas Zeit.

 

Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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