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Verrückt: So sollte man nicht sterben!

Der Tod gehört zum Leben, wie das Leben selbst. Wir alle müssen früher oder später auf die ein oder andere Weise dahinscheiden. Die wenigsten können sich ihre Todesart auswählen. Nun gibt es da die wenigen die auf besonders skurrile oder absurde Art aus dem Leben scheiden, meist selbstverschuldet. Für diese Handvoll Menschen werden regelmäßig die Darwin Awards verliehen. Wir haben euch hier ein paar der skurrilsten und (zweifelhaft) “lustigsten” Todesarten zusammengestellt. Einige schafften es zwar nur unter die Nominierten, jedoch wollten wir euch diese nicht vorenthalten.

darvin-awards

#01. Raketenartig aus dem Leben (1995)

Ein ehemaliger US Air Force Sergeant hatte sich bei seiner alten Arbeitsstelle eines Raketenantriebs bedient. Wie Batman wollte er den Antrieb seines Vehikels beschleunigen und mit den gestohlenen Nachbrenner aufrüsten. Das Extrem-Tuning führte nun leider dazu, das der Proband am Steilhang eines Hügels landete. Als man das völlig zerstörte Fahrzeug am Berg fand, war es kaum noch als dieses zu erkennen. Ein Haufen Metall sowie einige Knochenreste, die vom Lenkrad entnommen werden konnten ließen auf eine furchtbare Tragödie schließen.

Der Tathergang konnte wie folgt rekonstruiert werden: Der Sergeant fuhr mit einem Chevy in die Wüste und suchte sich eine lange gerade. Er gab Gas und zündete das o. g. Triebwerk. Aufgrund der Verbrennungsspuren auf dem Asphalt lag der spätere Trümmerhaufen ca. 6km vom Startpunkt entfernt. Der Fahrer muss nach einschalten der Düse panisch versucht haben zu bremsen, bis diese letztendlich nach 4km explodierten und das Fahrzeug die letzten 2km fliegend zurücklegte bis es letztendlich am Berg zerschellte.

Ironischerweise befand sich auf dem Fahrzeug ein immer noch lesbarer Aufkleber mit der Aufschrift: “Wie finden Sie meinen Fahrstil? Wählen Sie 1-800-EAT-CRAP.”

#02. Lang lebe das Huhn (1995)

Beim versuch ein Huhn zu retten ereignete sich eine Tragödie. An einem Montag fiel im südlichen Ägypten ein Huhn in einen 20 Meter tiefen Brunnen. Als ein 18jähriger Bauer versuchte das panische Huhn aus dem besagten Brunnen zu ziehen, fiel dieser selbst hinein und ertrank als er von einer Strömung erfasst wurde. Die Geschwister bekamen das ganze geschehen mit und versuchten selbstverständlich ihren Bruder vor dem Ertrinken zu retten. Jedoch konnten auch diese nicht schwimmen und so ertranken auch diese. Auch zwei Augenzeugen, die den Vorfall aus der Ferne beobachteten, ertranken bei dem Versuch die drei Brüder und die Schwester aus dem Brunnen zu ziehen. Die 6 Menschen wurden knapp 300 km entfernt im Dorf Nazlat zusammen mit dem Huhn angespült. Es konnte bei allen nur der Tod festgestellt werden, nur das Huhn, das man retten wollte überlebte den Vorfall nahezu unbeschadet.

#03. Giftgas marke Eigenbau (1993)

Ein Mann wurde 1993 durch eine eigenverantwortliche Giftgaswolke, welche über seinem Bett schwebte getötet. Laut Obduktion konnten keine äußerlichen Einflüsse festgestellt werden. Der Mann, der sich wohl vor seinem Tod zum Großteil von Bohnen und Kohl ernährte, legte sich am besagten Abend schlafen. Das Mahl scheint ihm jedoch nicht allzu gut bekommen zu sein. Wie sich bei der Autopsie herausstellte, war sein Verdauungstrakt mit enormen Mengen des giftigen Methangases gefüllt. Der verstorbene jedoch legte sich, unbewusst der Folgen, wie gewohnt in sein Zimmer, das Fenster blieb aufgrund schlechten Wetters jedoch geschlossen. So kam es, dass der Mann sich während des Schlafes buchstäblich zur Bewusstlosigkeit furzte. Die Menge an Methangas überstieg schon bald den von Menschen Verträglichen Grad und verschaffte dem Schlafenden ein Ticket ins Jenseits.

#04. Verheerender Anruf (1992)

Als sich ein Mann 1992 in North Carolina schlafen legte, ahnte er nicht, als er am nächsten Tag dieses nicht mehr verlassen würde. Wie jeden Abend legte sich der Amerikaner Ken Charles Barger zu Bett mit geladener Waffe auf dem Nachttisch – man weiß ja schließlich nie, was passiert. Nachts erhielt er einen Anruf. Schlaftrunken griff Ken nach dem Hörer des Telefons, das sich ebenfalls auf seinem Nachttisch befand. Als er sich den Hörer ans Ohr hielt, löste sich jedoch ein Schuss, der Ken Charles sofort tötete. Im Halbschlaf hatte der Waffenfreund versehentlich, statt zum Telefon, zu seiner geladenen Waffe, welche er sich an den Kopf hielt als sich der Schuss löste und ihn umgehend tötete.

#05. Der fliegende Stuhl (1982)

Ihr kennt doch sicher den Disney-Film “Oben” (engl. Up), in dem ein Mann mittels Tausender Heliumballons sein Haus zum Fluggerät umbaut. Oder vielleicht die Szene aus Roadrunner, in welcher der Coyote Hunderte Luftballons an seinen Stuhl bindet und dann über die Landschaft segelt. Nun machen wir es kurz: das ist tatsächlich passiert. Larry Walters’ großer Traum war schon immer das Fliegen. Also hielt er es eines Nachmittags für eine gute Idee,  hunderte Heliumballons an einem Gartenstuhl zu befestigen und damit in die Lüfte zu steigen. Um dann später wieder zu landen nahm er ein Luftgewehr mit, um dann später einen Ballon nach dem Anderen zu zerschießen, und so sanft zu Boden zu gleiten. Klingt zunächst wie ein gut ausgetüftelter Plan ( Nicht ).

Er setzte sich also auf seinen Gartenstuhl, füllte die Ballons und stieg in die Lüfte – nur viel zu schnell, viel zu hoch. Statt wie geplant 30m in die Lüfte zu steigen, betrug seine Flughöhe nun 16.000 Fuß, knapp 4900 Meter. Er stieg so rasant in die ungeahnten Höhen, das er sich letztenendes nicht mehr traute die Ballons zu zerschießen aus Angst herunter zu fallen. Nu saß er also da, bei eisigen Temperaturen, und wartete, das die Ballons langsam nachgaben. Er streifte hierbei die Einflugschneise des Long Beach Airport, wo er von ungläubigen Piloten gesichtet wurde.

Nach etwa 45 Minuten nahm Larry Walters all seinen Mut zusammen und zerschoss doch einige der Luftballons. Nach ein paar Versuchen und zerschossenen Ballons jedoch verlor er sein Gewehr. Langsam sank der Stuhl zu Boden, bis er sich nach knapp 2 Stunden und 20 Km Sinkflug in einigen Stromkabeln verfing. Durch einen daraus resultierenden 20-Minütigen Stromausfall war es Walters nun möglich, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien und sich zu Boden zu hangeln, wo er von sichtlich verblüfften Polizisten umgehend verhaftet wurde.

Larry erhielt für die Verletzung der Flugregeln eine Geldstrafe von knapp 4.000 Dollar, was ein geringer Preis für sein Leben ist. ER überlebte unbeschadet, was ihm leider “nur” einen Ehrenpreis der Darwin Awards einbrachte.

 

Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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