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GODUS: Tagebuch – Willkommen in der Zivilisation – #001

Nach dem gestrigen Review ist uns klar geworden, das wir GODUS nicht mit einem einfachen Review abfertigen können. Also haben wir uns für einen Langettiertest, ein Tagebuch, entschieden. Wir werden versuchen in den nächsten Tagen ein Tägliches Update zu geben. Da wir in unserem Review (Link) schon genauer auf den Einstieg eingegangen sind werden wir hier das erste Kapitel überspringen und direkt bei Tag 2 anfangen – Willkommen bei Godus!

001

Willkommen in der Zivilisation

20141102_084121000_iOSIch muss zugeben, ich hatte anfangs gedacht, das Godus ein relativ oberflächliches und langweiliges Spiel wird – ein neu verpacktes “Simpsons Springfield”-Spiel: Häuser bauen, Felder Anlegen, Glaube Sammeln um mehr Häuser zu bauen. Aber aus irgendeinem Grund ist Godus extrem kurzweilig und Sucht fördernd.
Nach einer anfänglichen Eingewöhnungsphase komme ich erstaunlich gut mit der Steuerung klar. So geht es fast schon intuitiv von der Hand und jede Geste scheint selbstverständlich. Einzig das Formen der Landschaft bereitet auf dem kleinen Bildschirm des iPhone 5 etwas Probleme und wirkt stellenweise ungenau. Dennoch sind die kleinen Erfolgserlebnisse der Bringer – die ersten vernünftigen Hütten, das Erreichen der Bevölkerungsziele, der Erhalt der Karten und das Erweitern der Fähigkeiten: Die Motivationskurve steigt in den ersten Spielstunden enorm! So baut man seine Zivilisation aus – gespannt was einem das Erreichen der Etappen neues bringt.

20141105_120030000_iOSNach einigen kleinen Häusern und Kisten erhalte ich endlich meine erste Vollwertige Zauberkraft – ich schaue gespannt auf meinen Bildschirm bis sich das Kartenmenü endlich geöffnet hat und es ist: Heiliger Wald! Vorfreudig suche ich mir einen freien Fleck auf der Karte und probiere den Zauber wie vom Spiel vorgeschlagen aus. Nun – es wächst ein Baum. Ein einzelner, einfacher Baum – meine benachbarten Bürger stürmen aus Ihren Häusern und bewundern das göttliche Meisterwerk mit Freude und Klatschen mir zu. Ungläubig warte ich auf einen „WOW“-Effekt, der hier leider ausblieb. Nun, aller Anfang ist schwer und ich bin mir sicher das ich zu einem späteren Zeitpunkt des Spiels stärkere Zauber bekomme. Also erst mal weiter fleißig Häuser bauen, Land formen und Kisten Suchen. Mit den Karten erhält man nicht nur Zauber, sodern auch Fähigkeiten wie z. B. Das Zusammenfassen der Häuser in Siedlungen – läppische 5000 Glaubenseinheiten kostet der Spaß und ermöglicht einen von nun an das Anbauen von Weizen. Ich nehme meine verbleibenden 5.500 Glauben und bilde meine erste Siedlung – es sei hier noch angemerkt, das eine Siedlung nichts anderes als das Zusammenfassen der um Radius befindlichen Häuser ist. So entstehen beim „Siedeln“ die unterschiedlichsten abstrakten Bauwerke – keines gleicht dem anderen.

20141104_123312000_iOSNach dem Bilden der ersten Siedlung kamen meinem Bildschirm zwei neue Anzeigen hinzu: der aktuelle Weizenstand und die Anzahl der bebauten Weizenfelder. Nach etwas herumexperimentieren stelle ich fest, das aus der Siedlung nun keine Baumeister, sondern Bauern kommen welche die benachbarten, freien Baufelder mit Feldern anstatt Häuser bebauen. Schnell die ersten Felder gebaut, werde ich vom Spiel auch schon darauf hingewiesen, wie das ganze Funktioniert – zudem wurde ich freundlich darauf hingewiesen, das von nun an zum bauen von Häusern Weizen als Rohstoff benötigt wird. Na toll – das lustige Klick-Spiel entwickelt nun auch schon Ansprüche! Also setze ich mir selbst das Ziel: Siedlungen bauen!

Nachdem ich die ersten beiden Siedlungen gebaut habe muss ich schnell feststellen, das es doch recht schnell zu Glaubensangel kommt! Ich nehme mir alles vor was nicht fest auf der Karte sitzt: Bäume, Steine und Kusten – ich hämmere alles kurz und klein was mir unter den Finger kommt um meinen glaubensstand irgendwie oberhalb des dreistelligen bereichs zu halten. Hm – gar nicht so einfach: ich schaffe Platz für neue Häuser, trage ganze Berge ab um die dahinterliegenden Felder zu erschließen und sammle Glauben ein: so langsam kommt das erste mal richtig Frust auf als man merkt, das man das Handy die nächste Stunde erst mal bei Seite legen muss. Meine Freundin Schaut mich ganz entgeistert an: „Wirklich? Du hängst schon wieder am Handy?“ – „Ich muss meinen Glauben einsammeln! Ich brauche Platz und Felder!“ – „Du spinnst doch!“.

20141104_163901000_iOSSo – das war es jetzt für mich. Ich habe die Lust am Spiel verloren. Ich schalte es also aus und lasse es den Restlichen Tag links liegen wie so viele Spiele davor auch. Am nächsten Morgen jedoch weist mich eine Push- Nachricht freundlich darauf hin, das mein Glauben eingesammelt werden sollte: „… Ach was solls – sammle’ ich den eben schnell ein – schadet nicht“. BOOM – es hat mich wieder! Aus dem ‘schnell mal eben Glauben einsammeln’ wurden Noch 2 Siedlungen, 3 Felder, ein Schrein (den ich zuvor vergessen habe – ich komme später nochmal drauf zu sprechen) und einige Häuser. Stolz erhalte ich die Karte ‘Gottes Geschenk’ – also im Prinzip einen Sonder-Gegenstand den ich mit Juwelen Kaufen kann – ich wähle den Brunnen. Als ich auf Die Fertigstellung warte schaue ich mir meine Umgebung und das noch nicht betretbare Gebiet etwas genauer an – nichtwissend was ich entdecken sollte.

+++ Fortsetzung folgt +++

 

 

 

Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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