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Nostalgie: Warum die 90er toll waren

Früher war nicht alles schlechter, im Gegenteil, manchmal wünscht man sich doch die guten alten Zeiten zurück. Nehmen wir doch mal die 90er. Warum ich gerade dieses Jahrzehnt so liebe und was mir davon so in Erinnerung geblieben ist möchte ich euch heute mal erläutern. Wenn ihr zwischen 30 und 40 Jahre alt seid, werdet ihr verstehen wovon ich rede. Kommt mit mir auf eine Reise zurück in das wohl beste Jahrzehnt meines Lebens: die 90er.

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Alte Erinnerungen aufleben lassen

Seid  ihr schon mal auf einer 90er Party gewesen? Ich meine damit eine richtig klassische, mit der guten, alten Musik – nicht das neumodische, zusammengemixte und verschlimmbesserte Zeug? Wenn Lieder wie “Hyper, Hyper” von Scooter oder “Back for Good” von Take That angespielt werden, fühlt man sich sofort in glorreiche Zeiten zurückversetzt. Zurück in einer Zeit, in der das größte Problem noch die Trennung der Lieblingsband war. Was haben wir Mädchen nicht alle geweint, als Take That sich auflöste. Wie klein das Problem im Vergleich zu damals war und doch dachten wir, das eine Welt für uns unter geht. Wie traurig waren wir beispielsweise auch als Mufasa im König der Löwen starb oder wie haben wir gelacht als das Baby von den Dinos seinem Vater mit der Pfanne auf den Kopf haute und schrie: „Nicht die Mama.“. Das waren noch Sendungen kann ich euch sagen. Auch finden wir immer wieder teile im Keller oder in der Hintersten Ecke unseres Kleiderschranks die uns an die beste Zeit erinnern, wie breite Baggyjeans oder die Plateau Buffalos. Manche von uns ziehen vielleicht auch ein altes Tamagotchi aus irgend einer Kiste vom Dachboden.

Wie war das damals

Also wir Teenager waren gab es noch die Aufteilung in Gruppen. Wir gehörten damals zu den Skatern, Poppern oder Punks. Wir zeigten unsere Zugehörigkeit zu den jeweiligen Gruppen durch unseren Kleidungsstil und die Musik die wir hörten. Heute sehen die Jugendlichen alle ziemlich gleich aus und die Unterscheidung in der Zugehörigkeit durch ihre Handys oder die Spielkonsolen. Apropos Handy, wir haben damals unseren Schwarm noch aus der Telefonzelle heraus angerufen das es unsere Eltern nicht mitbekommen. Wir haben Kleingeld gesammelt und unsere beste Freundin stand zum Händchenhalten neben uns in der Telefonzelle. Wollten wir doch mal jemanden von Zuhause aus anrufen dann musst der kleine Bruder zuerst aus dem Internet, sonst ging das Telefon nicht. Das sind Dinge die man irgendwie schon vergessen hat. Auf Viva und MTV liefen den ganzen Tag noch Musikvideos und Sonntags schaute man Bravo TV auf RTL 2. Heute laufen komische Serien auf Viva und Videos schaut man über YouTube.

Wenn wir unsere Freunde treffen wollten gingen wir einfach raus. Man klingelte einfach oder hatte feste Plätze wie im Freibad, an denen man meistens jemanden traf den man kannte. Alles ging noch ohne Facebook und Handy und wenn wir zu spät nach Hause kamen gab es einfach ärger, uns konnte man noch nicht hinterher telefonieren.

Die Musik der 90er

Ein ganz wichtiger Teil der 90er war die Musik. Wie oben schon erwähnt zeigte sie nicht nur die Zugehörigkeit einer Gruppe. In den 90ern gab es die Loveparade und der Rave der 90er war unverkennbar. Dr Motte oder Westbam waren die Helden damals. Wer es nicht ganz so hat mochte höre Eurodance oder die Boy- oder Girlgroups. Worüber wir heute lachen, fanden wir damals großartig. Heute lachten wir wenn wir Barbie Girl von Aqua im Radio hören, damals Kauften wir so viele CDs von diesem Lied das es auf Platz 1 der Charts war. Ja, richtig gehört, wir kauften noch CDs. Wir mussten uns für ca 20 Lieder entscheiden die wir dann hören konnten, zumindest die modernen von uns. Die anderen mussten noch Kassetten zurück spulen.

Von KUULT gibt es ein schönes Lied in dem es heißt: „Musik gabs auf CDs oder Kassetten, Liebesbriefe noch auf Zetteln. Willst du mit mir gehen? Ja, Nein, Vielleicht?“
Auch wenn wir heute über die Zeiten damals Lächeln, es war nicht alles schlecht. Sind wir doch mal ehrlich, wir hatten eine tolle Jugend. Die erste Generation ohne und dann doch mit Handy. Wir haben echte Liebesbriefe bekommen, Aufkleber getauscht und Super Nintendo gespielt. Vielleicht hatten wir es noch einfacher als die jungend damals denn wir konnten unsere beste Freudin nicht einfach bloggen, die lief uns im Bus jeden Tag einfach so wieder über den Weg.

Schreibt doch mal wieder einen Liebesbrief, schaut einen Film aus den 90er oder hört ein altes Lied und reist in Gedanken nochmal zurück. Vielleicht versteht ihr dann auch warum ich die 90er so sehr liebe.

Christine Sonnleitner

Lifestyle Bloggerin

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