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Auf die Bremse treten: So entschleunigst du dein Leben

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Wir leben in einer höher, schneller, weiter Gesellschaft. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. In der heutigen Zeit zählt nur der Erfolg. Von uns wird erwartet zu funktionieren. Frauen sollen berufstätig sein, dabei Kinder groß ziehen und so ganz nebenbei auch noch den Haushalt schmeißen. Im Gegenzug wird von den Männern erwartet erfolgreich im Beruf zu sein und als liebender Familienvater gut gelaunt nach Hause zu kommen. Viele Menschen können diesem Druck nicht mehr standhalten. Pausen zu machen ist verpönt und zu sagen das man erschöpft ist traut sich kaum jemand.

Wir haben oft Angst nicht gut genug zu sein oder die Erwartungen nicht erfüllen zu können, die an uns gestellt werden. Nicht ohne Grund nehmen die psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren massiv zu. In einer Leistungsgesellschaft, in der schon von den Kleinsten unheimlich viel erwartet wird, ist es schwer sich nicht selbst zu verlieren.

Jeder von uns sollte wieder lernen mehr auf sich und seine innere Stimme zu hören. Wir müssen anfangen in der Hektik des Alltags unser Leben zu entschleunigen. Doch wie gelingt uns das? Müssen es immer die großen Veränderungen sein? Nein, Entschleunigung beginnt im Kleinen.

Was bedeutet Entschleunigung überhaupt?

Entschleunigung ist das Gegenteil von Beschleunigung und bedeutet ein Streben nach Verlangsamung. Es hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern damit wieder zu sich zurück zu finden. Das Wiederkehren der Verlangsamung hat etwas mit Stressbewältigung zu tun und dient dadurch der Gesundheitsförderung. Wir müssen lernen wieder durchzuatmen und unsere Zeit bewusster wahrzunehmen.

Wie gelingt uns  die Entschleunigung?

Auszeiten einplanen

Jeder von uns braucht Auszeiten. Wir müssen versuchen diese in unseren Alltag einzubauen. Das kann ein Bad am Abend sein, eine Folge der Lieblingsserie oder das Betreiben eines Sports. Also ist das erste Ziel etwas zu finden, das uns gut tut. Wir müssen uns mit uns selbst beschäftigen und in uns hinein hören. Es nützt nichts etwas zu tun, wozu wir uns quälen müssen. Die Auszeiten sollten zum festen Ritual in unserem Leben werden.

Vielleicht sollten wir auch kleine „Zwangspausen“ wie Wartezeiten beim Arzt oder den Stau auf dem Nachhauseweg als willkommene Auszeit betrachten, statt uns darüber aufzuregen. Ändern können wir in dem Augenblick eh nichts, warum also nicht einfach mal durchschnaufen?

Achtsamer Durchs Leben gehen

Viele Dinge laufen in der heutigen Zeit einfach nebenbei. Wir essen und schauen dabei TV oder tippen auf dem Smartphone wenn wir spazieren gehen. Auch hören wir oft nicht richtig zu. Ich selbst ertappe mich dabei, wie ich die Spülmaschine ausräume, während ich mit meiner Freundin telefoniere.

Wir sollten versuchen die alltäglichen Dinge wieder bewusster zu tun. In Ruhe essen mit der Familie, bewusst die Natur anschauen oder uns einfach einmal setzen und Musik hören oder ein Buch lesen. Sich einfach etwas suchen bei dem man zur Ruhe kommen kann. Vielleicht kann dieses Ritual dann so ein fester Bestandteil unseres Lebens werden und wir freuen uns darauf.

Ein schönes Zitat besagt: „Es geht nicht darum dem Leben mehr Stunden zu geben, sondern den Stunden mehr Leben.“. Ich finde, darüber sollten wir alle nachdenken und anfangen Dinge langsamer zu machen und bewusster zu leben – einfach versuchen im alltäglichen wieder das Wunderbare zu entdecken und mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.

Versuchen wir doch einfach etwas zurück zu uns zu finden. Setzt euch doch einfach mal an einen See und macht gar nichts dabei. Kein Handy, keine Musik und vielleicht gelingt es euch mit Kleinigkeiten euer Leben etwas zu entschleunigen.

Christine Sonnleitner

Lifestyle Bloggerin

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