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Brainwaves & Binaurale Beats im Selbsttest #001

Seit einigen Monaten hört man immer häufiger von Brainwaves und binauralen Beats. Auch wir berichteten bereits darüber (binaurale Beats auf Slyced.de). Doch was genau hat es damit auf sich? Haben diese “Schwingungen” und seltsamen Klänge eigentlich einen spürbaren Effekt auf den menschlichen Organismus? Wir wagen nun den Selbstversuch und testen diverse Brainwaves auf ihre Wirksamkeit und ob diese auch tatsächlich den gewünschten Effekt erzielen oder einfach nur Kopfschmerzen erzeugen.

binaurale-beats-test

Binaurale Beats oder sogenannte Brainwaves sind schon eine ganze Weile Thema und Bestandteil meines Lebens. Schon einige Male versuchte ich mich – auch zu Recherchezwecken – an den angeblich bewusstseinsverändernden Klängen und Schwingungen um mich in bestimmte Gefühlslagen zu versetzen. Das hatte mal mehr, mal weniger Erfolg, aber alles in allem konnte ich für mich leichte bis mittelstarke kurzfristige Resultate erzielen. Das Problem: Die Ergebnisse waren und sind subjektiv und nicht messbar – zumindest nicht für mich. So wusste ich nie, ob es sich um eine tatsächliche Auswirkung des soeben gesehenen und gehörten handelt oder ein Produkt der Suggestion war.

Ich fragte mich, was passiert, wenn man die sogenannten Brainwaves über längeren Zeitraum hört und sie Bestandteil seiner täglichen Routine macht. Könnte man mithilfe der isotonischen Töne tatsächlich seine Lebensqualität nachhaltig verändern und positiv beeinflussen? Kurzerhand entschloss ich mich zu eben diesem Selbsttest und setzte mir vorerst das 7-Tage-Limit. In den kommenden Tagen werde ich meine Abläufe um die binauralen Klänge erweitern und für die jeweiligen Situationen passende Schwingungen einfliesen lassen und versuchen so mein eigenes Empfinden positiv und nachhaltig zu beeinflussen – und welcher Tag eignet sich besser als Start als ein 1. des Monats, der auch noch zufällig auf einen Montag fällt?

Nachdem ich also am Montag, den 1. Februar 2016 einen recht lauen Start in den Tag hatte, fühlte ich mich perfekt vorbereitet mit dem Experiment “Brainwaves” zu beginnen.  Es schien mir ideal um die angeblichen Energiespender direkt am besten Beispiel zu testen: einer (fast) schlaflosen Nacht und andauernder Müdigkeit. Zuerst verschaffte ich mir mithilfe des doch sehr beliebten Suchbegriffs “Brainwaves” einen ersten Überblick über das Gebotene und die Weiten der ‘Binaural Beats’, von denen ich schon so viel gehört habe. Von Meditationsclips bis hin zu sogenannten Lern-Alphawellen fand ich für so ziemlich jede Situation den passenden binauralen Beat. Hunderte bunte Bildchen und wirre Titel strahlten mir direkt entgegen, sodass es mir fast schon schwerfiel, das Thema ernst zu nehmen. Nichtsdestotrotz verfeinerte ich meine Suche etwas und suchte mir ein mich ansprechendes Video aus, EarPods rein und los ging’s mit den “Energizing binaural Waves”.

Erste Ergebnisse

Das seltsame “Brummen”, das nun den Hauptteil meiner akustischen Wahrnehmung ausmachte, war mir zuerst nicht ganz geheuer. Es schluckte so ziemlich jedes Außengeräusch mit Leichtigkeit weg und wirkte fast schon dröhnend und beängstigend auf meinen Kopf ein. Lediglich einzelne Fragmente der Umweltgeräusche schafften es noch in das Innere meines Gehörgangs. Die binauralen Wellen nahmen mich völlig ein, Sodas nur das Schwingen der unterschiedlichen Frequenzen blieb, welches vibrierend auf mein Gehirn einzuwirken schien. Meine Umwelt schien zu verschwimmen und ich merkte förmlich, wie mein Gehirn auf Autopilot schaltete. Es wirkte gar als würde ich gar nicht aktiv am Leben teilnehmen, während das gleichmäßige Geräusch fast hypnotisch auf mich einwirkte. Ich war mir nicht sicher, ob ich tatsächlich einen Effekt verspürte oder ob es meine Müdigkeit war, die mir Streiche spielte.

Die 45 Minuten Fahrtzeit ins Büro vergingen wie im Flug und tatsächlich fühlte ich mich bei Ankunft frischer als üblich. Allen Anschein nach haben es die binauralen Klänge tatsächlich geschafft mich aus dem Reich der Schlaftoten zu wecken. Selbstverständlich darf man hier die Macht der Vorstellungskraft nicht unterschätzen. So ist es natürlich möglich, dass die Effektivität der isotonischen Wellen rein subjektiv waren, was mir aber egal war, da es ja schließlich seinen Zweck erfüllt hatte – ich fühlte mich frischer und fitter als zuvor.

Als ich mich ins Büro setzte, entschloss ich mich mir etwas Neues, Anregendes für die Arbeitsumgebung zu suchen und lies mich mit  “Blissful positive Energy” während des Arbeitens berieseln. Ich hatte gute Laune, der Tag schien ganz entspannt von der Hand zu gehen, und ehe ich mich versah, war auch schon 12:00 Uhr. Da die ersten Erlebnisse mit den Beats sehr erfolgreich und positiv verlaufen waren, war mir klar, dass ich das Experiment “Binaurale Beats” weiter verfolgen werde. Ich zog den kompletten Tag weiter durch und lies einen binauralen Beat nach dem anderen auf mich einwirken und stellte fest, das es mir tatsächlich möglich war mithilfe der passenden Schwingungen meine Effizienz und Konzentration zu steigern – zumindest gefühlt. Also wurde ich neugierig und experimenteller und fragte mich, was sonst alles mit Brainwaves möglich war.

Fortsetzung folgt

Sven Mieke

Sven Mieke ist der Schöpfer des Slyced.de Online-Magazins und passionierter Blogger seit 2014.

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